Schwarzer Pfeffer

Schwarzer Pfeffer Piper nigrum ist eine Pflanzenart aus der Familie der Pfeffergewächse Piperaceae. Je nach Erntezeitpunkt und weiterer Behandlung haben die Pfefferkörner verschiedene Färbungen: grüner Pfeffer, schwarzer Pfeffer, weißer Pfeffer, roter Pfeffer. Ursprung dieser Pflanze ist Indien was später nach Südostasien breitete sich aus. Früher konnte Dei größten Anbauländer heutzutage sind Vietnam, Indonesien, Malaysia, Indien und Brasilien.
Dies ist die gleiche Würze, die in vergangenen Jahrhunderten zu Schlachten geführt hat.Pfefer war ein Luxusgut  und wurde mit Gold aufgewogen. Händler, die ihren Reichtum unter anderem dem Pfeffer zu verdanken hatten, wurden als Pfeffersäcke bezeichnet. Erst im 17. Jahrhundert gelangte der Pfeffer per Schiffweg nach Europa.
Heute kaufen wir es einfach im Supermarkt, exportiert aus Indien und Indonesien. Viele Haushalte besitzen eine Handmühle zum Mahlen ihrer eigenen Pfefferkörner, die im getrockneten Form eine nahezu unbegrenzte Haltbarkeit haben. Der gemahlene Pfeffer behält seine optimale Frische für ungefähr drei Monate. Frisch gemahlener Pfeffer verwandelt Essig und Öl in ein Werk der Kochkunst.
Schwarzer Pfeffer enthält viele Mineralen wie Kalium, Kalzium, Zink , Eisen und Magnesium was für dem menschlichen Körper sehr wichtig ist. Schwarzer Pfeffer ist auch ein Karminativum (phytotherapeutisches Mittel) was hilft gut beim Blähungen und haben heilende Eigenschaften bei Verstopfung und träge Verdauung. Außerdem er enthält ätherische Öle wie Piperin, ein von Ammoniak abgeleitetes Alkaloid, das Pfeffer seinen kühnen Charakter und seine Wärme verleiht, sowie die Monoterpene Sabinen, Pinen, Terpenen, Limonen und Quecksilber, die diesem Gewürz seine aromatischen Qualitäten verleihen. Alle kombiniert, können diese Öle in der Aromatherapie helfen, schmerzende Muskeln, Frostbeulen und Arthritis zu erleichtern.
Es gibt noch unterschiedliche pfefferähnliche Gewürzze wie:
• Voatsiperifery-Pfeffer (Piper borbonense) ist ein selten im Spezialitätenhandel erhältlicher Pfeffer aus Madagaskar von stark aromatischem Geschmack.
• Der Kubebenpfeffer (Piper cubeba) Die bitteren und heißen Kubeben sind im 16. und 17. Jahrhundert in Europa ein beliebter Ersatz für schwarzen Pfeffer gewesen, sind aber seither sehr in Ungnade gefallen. Der Hauptgrund für das plötzliche Verschwinden  ist wahrscheinlich die ausgeprägte Bitterkeit. Heute werden Kubeben vor allem in einigen nordafrikanischen Staaten eingesetzt, vor allem in Tunesien und Marokko.
• Rosa Pfeffer (auch brasilianischer Pfeffer oder rosa Beere genannt) stammt vom Brasilianischen Pfefferbaum (Schinus terebinthifolius) oder vom Peruanischen Pfefferbaum (Schinus molle). Aus optischen Gründen wird rosa Pfeffer oft zum weißen, schwarzen und grünen Pfeffer in die Pfeffermühle hinzugegeben.
• Szechuanpfeffer (Zanthoxylum piperitum) oder oder Anispfeffer wird vor allem in der asiatischen Küche und Heilkunde verwendet. Als Gewürz werden meistens die getrockneten und von den Samen befreiten Samenkapseln verwendet. Charakteristisch ist der prickelnde Geschmack, der ein Gefühl der Taubheit auf Lippen und Zunge bewirkt.
• Der Guineapfeffer (oder Meleguetapfeffer) stammt aus Westafrika  Es handelt sich um die getrockneten Samen von Aframomum melegueta, einer Pflanzenart, die zu den Ingwergewächsen gehört. Sie werden auch als Paradieskörner bezeichnet. Paradieskörner haben einen pikant-scharfen, aber nicht brennenden Geschmack und ein angenehm würziges Aroma. Daher können sie als Gewürz dienen. Sie eignen sich vor allem für Schmorgerichte mit langer Kochzeit, wobei sie fast immer gemahlen eingesetzt werden.
• Piment (Pimenta dioica) ist auch unter den Bezeichnungen Nelkenpfeffer oder Jamaikapfeffer bekannt geworden und ist eine der wichtigsten Zutaten der karibischen Küche.